Viele der Klänge auf den Alben von Emotion pink/dust sind experimentell entstanden.
Hier ein paar kleine Entstehungsgeschichten zu einigen Sounds und Klängen:

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Für das Stück Alien language zum Beispiel haben wir eine alte Gitarrensaite an einem alten Plattenspieler befestigt und sie über den laufenden Plattenteller kratzen lassen. Anfangs gefiel uns das Ergebnis nicht, es war einfach nur ein monotones Kratzen. Wir hatten uns mehr erhofft. Erst, als wir aus versehen ein Stück Papier auf den Plattenteller geworfen haben, änderte sich der Klang. Wir haben das Stück Papier dann auf dem Plattenteller festgeklebt. Nun kratzte die Gitarrensaite so lange über den Plattenteller bis sie das Papier erreichte, das sie kurz aufhielt, spannte und sie dann zurückschnellen ließ was sie noch ein paar Mal vor und zurück pendeln ließ bis sie das Papier wieder erreicht hatte.
So haben wir einen etwas ungewöhnlichen Rythmus erschaffen.

Nicht alle Klänge sind unbedingt kompliziert. Viele sind einfach aus ganz alltäglichen Begebenheiten entstanden.
So ist der Klang im Hintergrund des Stücks An ode to time and wasted life ein Glas Sprudelwasser, das wir mit einem Halleffekt unterlegt haben.

Die Stücke Timesend und Transcendent sind mit Hilfe von Elektromotoren entstanden.
Einige laufen einfach für sich, andere kratzen an Metalldosen, Plastikoberflächen und ähnlichem.

Für das Stück Fireball haben wir Elektromotoren an Gitarrensaiten kratzen lassen.

Bei dem Stück For what is time in a GERSH haben wir hauptsächlich Störgeräusche arrangiert, die durch offene Kabelenden, Effektrauschen und elektrische Überstrahlung entstehen.

Ähnliches haben wir bei dem Stück PS-1 Intermission gemacht. Auch hier haben wir mit offenen Kabelenden gearbeitet, die einfach den körpereigenen Strom Strom in Klänge umwandeln, wenn man die Kabelenden leicht oder kräftig drückt.

Für das Stück The cop haben wir einen Akkuschrauber im Anlaufmodus (also bevor er die eigentliche Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht) aufgenommen. Dazu einen Schaumlöffel auf einer Keyboardtastatur.

Bei den Stück I am drained (the dream tongue 2) haben wir wieder mit Elektromotoren gearbeitet.
Laufende Elektromotoren erzeugen, je nachdem wie nah man sie an den Tonabnehmer einer Elektrogitarre hält sehr interessante Geräusche.

Und für das Stück Synthetic barbecue haben wir mit einer Spule die elektromagnetischen Abstrahlungen von verschiedenen Fernbedienung aufgefangen und in Töne umgewandelt. Dazu noch ein kleiner selbstgelöteter Synthesizer aus nicht viel mehr als einem Chip und einem Potentiometer.

Dies sind nur ein paar Beispiele um einen kleinen Eindruck zu bekommen, wie die Musik von Emotion pink/dust entstanden ist.Many of the sounds on the albums of Emotion pink/dust have been created in a very experimental way.
Here’s some information on how the sounds were created:

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For example for the song Alien language we put an old guitar string on an old record player and let it scratch over the turntable. In the beginning we didn’t like the sound, it was too simple, just scratching. But then, after we accidentily threw a piece of paper on the turntable, the sound changed. So we sticked the paper to it and now the string was scratching over the table until it reached the paper. The paper strained the string and let it whip back and cease swinging until it reaches the paper agin. That way we created a quite unique rythm.

Not all of the sounds are complicated. Some have been created within ordinary situations.
The background sound of the song An ode to time and wasted life is just a glas of sparkling water with an echo effect.

The songs Timesend and Transcendent were created with the help of electronic motors.
Some of them run just like that, others scratch metal boxes or plastic surfaces.

For the song Fireball we let an electric motor scratch on guitar strings.

For the song For what is time in a GERSH we mainly arranged noises like noise from open cable endings, effect noises and noise from electronic overframing.

Something similar we did on the song PS-1 Intermission . We worked with open cable endings again and changed the sounds using our body electricity by pressing the endings.

The song The cop is based on an electric drill running on low speed. Besides that we used a splotted spoon on a keybord.

For the song I am drained (the dream tongue 2) we used electric motors agian.
Running motors create interferences on guitar pickups. You can change the sound by adjusting distance.

And for the song Synthetic barbecue we built an inductor to catch electromagnetic rays from remote controls and change them into sounds. Besides that we used a self build synthesizer containing not much more than a computer chip and a potentiometer.

These are just a few examples to give you an insight of how the music of Emotion pink/dust was created.